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Erdbeben in Japan, Teil 2
Autor: Joachim Hönig, 2011 0 Autorenpunkte Fach: Sonstige
Weitere Materialien zu: Einzelarbeit, Arbeitsblatt, Vertretungsunterricht, Atomkraft, AKW, Atomkraftwerk, Erdbeben, Tsunami, Angst, Japan, Kernschmelze, Sonstige, Fachunabhängig
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Erdbeben in Japan Teil 2 Vier weitere Arbeitsblätter für den Grundschul Förderschul und unteren Sek. I Bereich die sich mit der verheerenden Katastrophe in Japan beschäftigen. Geklärt wird u. a. wie ein Atomkraftwerk funktioniert und was der Begriff Kernschmelze bedeutet. Erdbeben in Japan2 Wie ein AtomkraftwerK funktioniert In einem Atomkraftwerk auch Kernkraftwerk genannt wird Energie mit Hilfe von radioaktiven Stoffen wie Uran erzeugt. Herzstück des Kernkraftwerks ist der Reaktor. In ihm befinden sich so genannte Brennelemente. Sie bestehen aus so genannten Brennstäben die ein speziell angereichertes Uran enthalten. Die Brennelemente sind von Wasser umgeben das die Brennelemente kühlt. Die Urankerne werden gespalten. Dabei wird mit den Steuerstäben die Spaltung kontrolliert. Es wird Energie freigesetzt die in Form von Wärme an das Wasser abgegeben wird. Das Wasser wird mehrere 100 Grad Celsius heiß und verdampft schließlich. Der Wasserdampf treibt eine Turbine an. Mit der Turbine ist ein Generator verbunden. Der Generator erzeugt elektrischen Strom. Der heiße Wasserdampf muss ebenfalls gekühlt werden. Deshalb gibt es neben dem Reaktorwasserkreislauf einen Kühlwasserkreislauf. Da große Mengen Wasser benötigt werden stehen Kernkraftwerke immer an Flüssen oder am Meer. Matobe Verlag Nicole Kunz Tel. 02951 938973 www.matobe verlag.de Gefahr einer Kernschmelze Das Atomkraftwerk Fukushima im Nordosten Japans schaltete sich wegen KEI wikipedia.ja des Erdbebens automatisch ab. Trotzdem musste der Reaktor weiterhin gekühlt werden damit er nicht überhitzt. Durch den Tsunami fiel allerdings der Strom für das Kühlsystem aus und auch die Notfallversorgung funktionierte nicht. Wenn aber die Brennstäbe im Reaktor zu heiß werden droht eine Kernschmelze. Ob es dazu in Fukushima bereits gekommen ist gibt es keine genauen Angaben. Sicher ist dass es im Reaktorgebäude zu einer Explosion kam. Vorsichtshalber wurden bereits alle Menschen im Umkreis von 20 Kilometern evakuiert. Die Kernschmelze ist der größte anzunehmende Unfall GAU eines Atomkraftwerks. Dabei überhitzen die radioaktiven Brennstäbe und verflüssigen sich. Ebenso schmilzt der Stahl der die Brennstäbe umgibt. Dieses bis zu 2.000 Grad Celsius heiße Gemisch gelangt auf den Reaktorboden. Dort frisst sich die Masse durch die Betonwände des Reaktors. Für die Umwelt und uns Menschen wäre das eine riesige Katastrophe. Es würden so radioaktive Stoffe wie Uran Plutonium Cäsium 137 und Strontium 90 in die Umwelt gelangen die sehr gefährlich sind. Durch die Strahlung dieser Stoffe kann der menschliche Körper dauerhaft geschädigt werden. Matobe Verlag Nicole Kunz Tel. 02951 938973 www.matobe verlag.de Angst in Japan Die Menschen in Japan haben Angst. Drei der sechs Reaktoren des Kraftwerks in Fukushima sind außer Kontrolle geraten. Eine teilweise fmfoto Fotolia.com Kernschmelze in den einzelnen Reaktoren wird vermutet. Zwar wurden rund 200.000 Menschen aus der Umgebung des defekten Kraftwerks evakuiert trotzdem bleibt bei den Menschen die Angst vor der radioaktiven Strahlung. Was besonders schlimm ist Die radioaktive Gefahr kann man nicht sehen nicht riechen oder spüren. ber die Luft und die Haut können die kleinen gefährlichen Teilchen in den Körper gelangen und ihn langfristig schädigen. Das Risiko an Krebs zu erkranken steigt enorm an. Blutkrebs Leukämie ist die häufigste Spätfolge von einer erhöhten Strahlenbelastung. Man weiß aber nicht genau ob es zu einer Kernschmelze in den Reaktoren gekommen ist und ob eine erhöhte radioaktive Strahlung in die Umwelt gelangt ist. Deshalb bleiben mögliche gesundheitliche Schäden der Menschen in Japan reine Vermutung. Derzeit warnt die Regierung mit Lautsprecherwagen die Bevölkerung rund um Fukushima vor dem Strahlenrisiko und fordert sie auf in den Häusern zu bleiben. Matobe Verlag Nicole Kunz Tel. 02951 938973 www.matobe verlag.de Schutzmassnahmen eblaser flickr.com Mittlerweile entweicht aus mindestens einem der beschädigten Reaktorblöcke von Fukushima Radioaktivität. Die Strahlenbelastung um das Atomkraftwerk erreichte zeitweise das 200 fache der üblichen Strahlenbelastung für ein ganzes Jahr. Nur noch 50 Mitarbeiter des Atomkraftwerks haben die Aufgabe eine atomare Katastrophe zu vermeiden. Die Menschen in Japan bereiten sich auf das Schlimmste vor. In vielen Supermärkten sind die Regale leer. Neben Lebensmitteln wie Brot Nudeln und Mineralwasser kaufen die besorgten Bürger vor allen Dingen Hilfsmittel zum berleben Radios Taschenlampen Batterien Kerzen und Schlafsäcke. Fernsehsender verkünden Maßnahmen zum Schutz vor der radioaktiven Strahlung. Die Menschen sollen ihre Häuser nicht verlassen. Wer doch seine Wohnung verlassen muss soll möglichst regendichte Kleidung tragen und durch ein feuchtes Tuch atmen. Außerdem sollten die Menschen ihre Kleidung häufig wechseln und kein Leitungswasser trinken. Matobe Verlag Nicole Kunz Tel. 02951 938973 www.matobe verlag.de J. Hönig Einzelarbeit Arbeitsblatt Vertretungsunterricht Atomkraft AKW Atomkraftwerk Erdbeben Tsunami Angst Japan Kernschmelze Sonstige Fachunabhängig
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Erdbeben in Japan Teil 2 Vier weitere Arbeitsblätter für den Grundschul Förderschul und unteren Sek. I Bereich die sich mit der verheerenden Katastrophe in Japan beschäftigen. Geklärt wird u. a. wie ein Atomkraftwerk funktioniert und was der Begriff Kernschmelze bedeutet. Erdbeben in Japan2 Wie ein AtomkraftwerK funktioniert In einem Atomkraftwerk auch Kernkraftwerk genannt wird Energie mit Hilfe von radioaktiven Stoffen wie Uran erzeugt. Herzstück des Kernkraftwerks ist der Reaktor. In ihm befinden sich so genannte Brennelemente. Sie bestehen aus so genannten Brennstäben die ein speziell angereichertes Uran enthalten. Die Brennelemente sind von Wasser umgeben das die Brennelemente kühlt. Die Urankerne werden gespalten. Dabei wird mit den Steuerstäben die Spaltung kontrolliert. Es wird Energie freigesetzt die in Form von Wärme an das Wasser abgegeben wird. Das Wasser wird mehrere 100 Grad Celsius heiß und verdampft schließlich. Der Wasserdampf treibt eine Turbine an. Mit der Turbine ist ein Generator verbunden. Der Generator erzeugt elektrischen Strom. Der heiße Wasserdampf muss ebenfalls gekühlt werden. Deshalb gibt es neben dem Reaktorwasserkreislauf einen Kühlwasserkreislauf. Da große Mengen Wasser benötigt werden stehen Kernkraftwerke immer an Flüssen oder am Meer. Matobe Verlag Nicole Kunz Tel. 02951 938973 www.matobe verlag.de Gefahr einer Kernschmelze Das Atomkraftwerk Fukushima im Nordosten Japans schaltete sich wegen KEI wikipedia.ja des Erdbebens automatisch ab. Trotzdem musste der Reaktor weiterhin gekühlt werden damit er nicht überhitzt. Durch den Tsunami fiel allerdings der Strom für das Kühlsystem aus und auch die Notfallversorgung funktionierte nicht. Wenn aber die Brennstäbe im Reaktor zu heiß werden droht eine Kernschmelze. Ob es dazu in Fukushima bereits gekommen ist gibt es keine genauen Angaben. Sicher ist dass es im Reaktorgebäude zu einer Explosion kam. Vorsichtshalber wurden bereits alle Menschen im Umkreis von 20 Kilometern evakuiert. Die Kernschmelze ist der größte anzunehmende Unfall GAU eines Atomkraftwerks. Dabei überhitzen die radioaktiven Brennstäbe und verflüssigen sich. Ebenso schmilzt der Stahl der die Brennstäbe umgibt. Dieses bis zu 2.000 Grad Celsius heiße Gemisch gelangt auf den Reaktorboden. Dort frisst sich die Masse durch die Betonwände des Reaktors. Für die Umwelt und uns Menschen wäre das eine riesige Katastrophe. Es würden so radioaktive Stoffe wie Uran Plutonium Cäsium 137 und Strontium 90 in die Umwelt gelangen die sehr gefährlich sind. Durch die Strahlung dieser Stoffe kann der menschliche Körper dauerhaft geschädigt werden. Matobe Verlag Nicole Kunz Tel. 02951 938973 www.matobe verlag.de Angst in Japan Die Menschen in Japan haben Angst. Drei der sechs Reaktoren des Kraftwerks in Fukushima sind außer Kontrolle geraten. Eine teilweise fmfoto Fotolia.com Kernschmelze in den einzelnen Reaktoren wird vermutet. Zwar wurden rund 200.000 Menschen aus der Umgebung des defekten Kraftwerks evakuiert trotzdem bleibt bei den Menschen die Angst vor der radioaktiven Strahlung. Was besonders schlimm ist Die radioaktive Gefahr kann man nicht sehen nicht riechen oder spüren. ber die Luft und die Haut können die kleinen gefährlichen Teilchen in den Körper gelangen und ihn langfristig schädigen. Das Risiko an Krebs zu erkranken steigt enorm an. Blutkrebs Leukämie ist die häufigste Spätfolge von einer erhöhten Strahlenbelastung. Man weiß aber nicht genau ob es zu einer Kernschmelze in den Reaktoren gekommen ist und ob eine erhöhte radioaktive Strahlung in die Umwelt gelangt ist. Deshalb bleiben mögliche gesundheitliche Schäden der Menschen in Japan reine Vermutung. Derzeit warnt die Regierung mit Lautsprecherwagen die Bevölkerung rund um Fukushima vor dem Strahlenrisiko und fordert sie auf in den Häusern zu bleiben. Matobe Verlag Nicole Kunz Tel. 02951 938973 www.matobe verlag.de Schutzmassnahmen eblaser flickr.com Mittlerweile entweicht aus mindestens einem der beschädigten Reaktorblöcke von Fukushima Radioaktivität. Die Strahlenbelastung um das Atomkraftwerk erreichte zeitweise das 200 fache der üblichen Strahlenbelastung für ein ganzes Jahr. Nur noch 50 Mitarbeiter des Atomkraftwerks haben die Aufgabe eine atomare Katastrophe zu vermeiden. Die Menschen in Japan bereiten sich auf das Schlimmste vor. In vielen Supermärkten sind die Regale leer. Neben Lebensmitteln wie Brot Nudeln und Mineralwasser kaufen die besorgten Bürger vor allen Dingen Hilfsmittel zum berleben Radios Taschenlampen Batterien Kerzen und Schlafsäcke. Fernsehsender verkünden Maßnahmen zum Schutz vor der radioaktiven Strahlung. Die Menschen sollen ihre Häuser nicht verlassen. Wer doch seine Wohnung verlassen muss soll möglichst regendichte Kleidung tragen und durch ein feuchtes Tuch atmen. Außerdem sollten die Menschen ihre Kleidung häufig wechseln und kein Leitungswasser trinken. Matobe Verlag Nicole Kunz Tel. 02951 938973 www.matobe verlag.de J. Hönig Einzelarbeit Arbeitsblatt Vertretungsunterricht Atomkraft AKW Atomkraftwerk Erdbeben Tsunami Angst Japan Kernschmelze Sonstige Fachunabhängig
Information zum Unterrichtsmaterial
| Fach | Nicht Fachbezogen |
|---|---|
| Schulform | Schulformübergreifend |
| Klassenstufen | keiner Klassenstufe zugeordnet |
| Methodik | keiner Methodik zugeordnet |
| Materialtyp | kein Materialtyp angegeben |
| Binnendifferenziert | Nein |
| Bewertung | |
|---|---|
| Seiten | 4 |
| Kommentare | 0 |
| Ansichten | 1682 |
| Downloads | 66 |
| Favoriten | 0 |
| Verknüpfungen | 3 |
| Veröffentlicht | 16.03.2011 |
Beschreibung des Unterrichtsmaterials
Vier weitere Arbeitsblätter für den Grundschul-/Förderschul- und unteren Sek. I-Bereich, die sich mit der verheerenden Katastrophe in Japan beschäftigen. Geklärt wird u. a. wie ein Atomkraftwerk funktioniert und was der Begriff Kernschmelze bedeutet.
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