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Manfred Spitzer digitale Demenz
Ich möchte hier mal meine Meinung zu Manfred Spitzer loswerden und bin gespannt auf die Meinung der Kollegen. Am letzten Sonntag war Spitzer mit seinen Thesen zur digitalen Demenz (der volle Titel: Manfred Spitzer: Digitale Demenz: wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen) ja bei G. Jauch zu sehen. Ich finde seine Thesen gegen den Computer - und Interneteinsatz völlig überzogen und ein wenig weltfremd. Wir werden das Rad der Technik nicht zurückdrehen können. Internet, Computer und Computer-Spiele sind nun mal Teil unseres Lebens und noch viel mehr das der jüngeren. Da muss es doch darum gehen, unseren Schülern so früh wie möglich so viel Medienkompetenz wie möglich mitzugeben. Ich sehe nicht, wie das ohne oder späten Einsatz von Computern, Internet im Unterricht und in der Schule gehen soll. Meine Vermutung: Manfred Spitzer geht es vor allen Dingen darum sich und seinen Titel "Digitale Demenz" gut zu vermarkten. Das erreicht man in heutiger Zeit am besten über überzogene und provokante Thesen, die ein entsprechendes Medienecho nach sich ziehen. Mit fundierter wissenschaftlicher Analyse hat der Titel "Digitale Demenz: Wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen" nichts zu tun und taugt auch nicht als Basis für konstruktive Lösungsansätze für einen sinnvollen Medieneinsatz für Kinder und Jugendliche.
3 Kommentare
inahei schrieb vor 8 Monaten:
Ich gebe Ihnen vollkommen Recht! Das bewusste Thematisieren von Computer und Internet und die Förderung von Medienkompetenz in der Schule sind wichtig!
Hier beim Verlag20 finden Sie dazu natürlich auch Materialien:
:
Internet und soziale Netzwerke
Medienkompetenz
Miraculix schrieb vor 8 Monaten:
Ich möchte mich der Meinung von Hakuna anschließen. Man darf aber sicher nicht übersehen, dass die Thesen von Spitzer auch ein Publikum haben. Ich kann mich daran erinnern, dass Spitzer schon vor einigen Jahren vor hochrangigen Pädagogen seine Thesen vertreten hat. Es kam nicht eine einzige kritische Nachfrage .... Verräterisch ist auch, dass Spitzer sehr wohl für sich selbst in Anspruch nimmt, dass er seinen Computer mündig bedienen kann. Den Schülerinnen und Schülern möchte er dieses Recht aber nicht geben. Dabei habe ich aber mal gelernt, dass die Schule auch und vor allem mündige Bürger bilden soll, - die dann auf der Basis eines möglichst kompletten und komplexen Wissens selbst entscheiden und dann auf einen Vorbeter wie Spitzer sicher nicht angewiesen sin ....
