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Karl V. als Streiter für die christliche Religion

Autor: Cornelsen Verlag, 2010    6 Autorenpunkte Fach: ,

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Karl V. als Streiter für die christliche Religion Das Materiel enthält einen Text zum Selbstverständnis Karls V. als Streiter für die christliche Religion in Auseinandersetzung mit Luther sowie eine Abbildung des Kaisers. Die Schüler sollen das politisch religiöse Selbstverständnis des Kaisers skizzieren und untersuchen welche Gefahren für die von ihm vertretene Ordnung Karl V. in der Person Luthers verkörpert sieht. 95439 Karl V. und seine Zeit anlässlich seines 500 jährigen Geburtstages M 3 a Das Selbstverständnis Karls V. als Streiter für die christliche Religion In Auseinandersetzung mit Luther Beim Wormser Edikt handelte es sich um einen Erlass Kaiser Karls V. vom 25. 5. mit Datum vom 8. 5. 1521 im Anschluss an den Reichstag zu Worms auf dem Luther sich geweigert hatte zu widerrufen. Da nun die Sache dermaßen verlaufen ist und Martin Luther also ganz verstockt und verkehrt in seinen offenbaren ketzerischen Meinungen verharret und dadurch von allen denen die Gottes Furcht und Vernunft haben für unsinnig oder dass er mit dem bösen Geist besessen wäre geachtet und gehalten wird haben Wir ihn laut Unsers Geleites auf den fünfundzwanzigsten Tag des letztvergangenen Monats April von Stund an von Unserem Angesicht hinwegziehen lassen und ihm wiederum einen Herold zugeordnet also dass er von demselben fünfundzwanzigsten Tage des April an zu rechnen die nächsten folgenden zwanzig Tage Unser freies sicheres Geleit haben dass aber dasselbe Unser Geleit nach Verlauf solcher zwanzig Tage aus sein und ihn länger nicht schützen solle und haben zuletzt darauf zu andern füglichen Remedien wider diese schwere giftige Sucht zu prozedieren gegriffen wie hernach folgt Am ersten zu Lob dem Allmächtigen und zur Beschirmung des christlichen Glaubens auch zu des Römischen Bischofs und Stuhles gebührlicher Ehre in Kraft des Amtes Unserer kaiserlichen Würde Hoheit und Autorität dazu mit einhelligem Rat und Willen Unser und des heiligen Reiches Kurfürsten Fürsten und Stände die jetzo hier versammelt sind haben Wir zu ewigem Gedächtnis dieses Handels zur Vollstreckung des Dekrets der Sentenz und Verdammnis laut der Bulle so unser heiliger Vater Papst als dieser Sache ordentlicher Richter hat ausgehen lassen den gedachten Martin Luther als ein von Gottes Kirche abgesondertes Glied und einen verstockten Zertrenner und offenbaren Ketzer von Uns und euch allen und jeden in Sonderheit zu achten und zu halten erkannt und erklärt und tun das wissentlich in Kraft dieses Briefes. Und gebieten darauf euch allen und jedem besonders bei den Pflichten mit denen ihr Uns und dem heiligen Reiche verwandt seid auch bei Vermeidung der poenae criminis laesae majestatis 1 und bei Unserer und des Reiches Acht und Aberacht und Entziehung und Entsetzung aller Regalien 2 Lehren Gnaden und Freiheiten so ihr bisher von Unsern Vorfahren von Uns und dem Heiligen Reiche irgendwie gehabt aus Römischer Kaiserlicher Macht mit diesem Briefe und wollen dass ihr sämtlich und sonders nach Ablauf der obberührten zwanzig Tage die am 14.Tag dieses gegenwärtigen Monats Mai enden den vorgemeldeten Martin Luther nicht hauset hofet atzet tränket noch unterhaltet noch ihm mit Worten oder Werken heimlich oder öffentlich keinerlei Hilfe Anhang Beistand noch Vorschub erweiset sondern wenn ihr ihn alsdann ankommen antreffen oder euch seiner bemächtigen könnt ihn gefangen nehmt und Uns wohlbewahrt zusendet oder das zu tun veranlasse oder Uns das zum wenigsten wenn er in jemandes Hände gefallen ist unverzüglich verkündet und anzeigt und ihn inzwischen also gefangen haltet bis euch von Uns Bescheid was ihr ferner nach Ordnung der Rechte gegen ihn handeln sollt gegeben ist und ihr für solch heiliges Werk auch eurer Mühe und Kosten geziemende Belohnung empfangen werdet ... Ferner gebieten Wir euch allen und jedem von euch insbesondere bei den vorgeschriebenen Strafen dass von euch keiner des oben genannten Martin Luthers Schriften die von unserem heiligen Vater Papst wie oben steht verdammt sind so bisher durch ihn gemacht sind oder hinfür gemacht werden als böse argwöhnisch und verdächtig und von einem offenbaren hartnäckigen Ketzer ausgegangen kaufe verkaufe lese http www.cornelsen teachweb.de Autor Dr. Gerald Glaubitz Bezug zum Geschichtsbuch Oberstufe Bd. 1 S. 109 127 insbesondere S. 115. Cornelsen Verlag 2000 Alle Rechte vorbehalten. Karl V. und seine Zeit anlässlich seines 500 jährigen Geburtstages behalte abschreibe drucke oder abschreiben oder drucken lasse noch seiner Meinung zufalle und diese auch halte predige noch beschirmen noch auf irgendeine andere Weise wie Menschensinn das erdenken kann sich unterstehe unangesehen ob darin auch etwas scheinbar Gutes den einfältigen Menschen damit zu betrügen eingeführt werde ... Zit. nach Karl Heinrich Peter Hg. Proklamationen und Manifeste zur Weltgeschichte 1 Von Caesar bis Napoleon München o. J. S. 68 f. Erläuterungen 1 Strafe der Majestätsbeleidigung. 2 Regalien von lateinisch regalis dem König zukommend Bezeichnung für die vom König stammenden Rechte. M 3 b Das Selbstverständnis Karls V. als Streiter für die christliche Religion Im Schmalkaldischen Krieg 1547 Der Schmalkaldischer Krieg von 1546 47 war ein Konfessionskrieg zwischen dem protestantischen Schmalkaldischen Bund und der katholischen Liga Kaiser Papst und Bayern . Nachdem Kaiser Karl V. die Führer des Bundes den Landgrafen Philipp von Hessen und den Kurfürsten Johann Friedrich I. von Sachsen mit der Reichsacht belegt hatte und u. a. durch das Versprechen der sächsischen Kurwürde den protestantischen Herzog Moritz von Sachsen auf seine Seite gezogen hatte suchte er die militärische Lösung in der Auseinandersetzung mit dem Protestantismus. Am 24. April 1547 schlug Kaiser Karl V. bei Mühlberg an der Elbe die Truppen des protestantischen Bundes entscheidend. Das berühmte Gemälde von Tizian um 1488 bis 1576 aus dem Jahr 1548 zeigt den Kaiser zu Pferd während der Schlacht Prado Madrid . http www.cornelsen teachweb.de Autor Dr. Gerald Glaubitz Bezug zum Geschichtsbuch Oberstufe Bd. 1 S. 109 127 insbesondere S. 115. Cornelsen Verlag 2000 Alle Rechte vorbehalten. Karl V. und seine Zeit anlässlich seines 500 jährigen Geburtstages Abgedr. nach Encarta Enzyklopädie Plus 99 Microsoft Corporation 1993 1998 ohne Seitenangaben . Aufgabenstellungen 1. Skizzieren Sie das politisch religiöse Selbstverständnis des Kaisers a. . Berücksichtigen Sie Dabei auch die bildhafte Darstellung b. . 2. Welche Gefahren für die von ihm vertretene Ordnung sieht Karl V. in der Person Luthers verkörpert a. http www.cornelsen teachweb.de Autor Dr. Gerald Glaubitz Bezug zum Geschichtsbuch Oberstufe Bd. 1 S. 109 127 insbesondere S. 115. Cornelsen Verlag 2000 Alle Rechte vorbehalten. Klasse 11 Klasse 12 Klasse 13 Geschichte Sekundarstufe Cornelsen Verlag Neuzeit Frühe Neuzeit Sekundarstufe Klasse 11 Klasse 12 Klasse 13 Geschichte Persönlichkeiten Sek Geschichte Querschnitte Längsschnitte Arbeitsmaterialien

Information zum Unterrichtsmaterial

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Fach Geschichte
Schulform Sekundarstufe
Klassenstufe Klasse 11, Klasse 12, Klasse 13
Methodik keiner Methodik zugeordnet
Materialtyp Arbeitsmaterialien
Binnendifferenziert Nein
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Veröffentlicht 14.03.2010
Beschreibung des Unterrichtsmaterials
Das Materiel enthält einen Text zum Selbstverständnis Karls V. als Streiter für die christliche Religion in Auseinandersetzung mit Luther sowie eine Abbildung des Kaisers. Die Schüler sollen das politisch-religiöse Selbstverständnis des Kaisers skizzieren und untersuchen, welche Gefahren für die von ihm vertretene Ordnung Karl V. in der Person Luthers verkörpert sieht.

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