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Materialblatt 2
Autor: Cornelsen Verlag, 2010 6 Autorenpunkte Fach: Geographie
Weitere Materialien zu: Physische Geographie, Sekundarstufe, Geographie, Klasse 11, Klasse 12, Klasse 13, Arbeitsmaterialien
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Materialblatt 2 Weitere Darstellung der Wetterbedingungen die zu den sintflutartigen Niederschlägen führten 90917 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens Arbeitsblatt 2 M 11 Die Flut zieht weiter nach Norden 6752 vom 20.08.2002 http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens M 12 Die Dämme werden schwach Die Hochwasserlage am 17.08.2002 Immer mehr Dämme in Ostdeutschland geben dem Druck des verheerenden Hochwassers nach. In Bitterfeld in Sachsen Anhalt und im sächsischen Torgau gaben die Einsatzkräfte am Samstag den Kampf gegen die Flut von Mulde und Elbe auf den Städten drohte die großflächige berflutung. Insgesamt sind landesweit 33.000 Menschen evakuiert 30.000 Helfer sind im Einsatz. Im Pirnaer Stadtteil Sonnenstein in der Sächsischen Schweiz wurde ein Zeltlager für 10.000 Menschen aufgebaut. Dramatisch entwickelte sich die Lage in Mühlberg in Südbrandenburg Die Elbe überspülte am Morgen in Hafennähe den Deich daraufhin zogen sich die Helfer zurück. Am Samstag ist bei Riesa in Sachsen eine Eisenbahnbrücke zusammengebrochen. Das Viadukt hielt dem Druck der Wassermassen nicht mehr stand. Dadurch ist die Eisenbahnstrecke Berlin Leipzig Dresden auf unabsehbarer Zeit nicht mehr befahrbar. In Bitterfeld stand abends ein Viertel der evakuierten 16.000 Einwohner Stadt unter Wasser. Einsatzkräfte sind dabei ganze Straßenzüge zu evakuieren. Die trotz der Warnungen der vergangenen Tage noch in ihren Häusern verbliebenen Anwohner müssen teilweise durch das Wasser getragen werden. Nach Angaben des Katastrophenstabes wurden acht von zehn Stadtteilen evakuiert. In der Nacht war immer mehr Wasser aus der früheren Braunkohlegrube Goitzsche über die Bundesstraße 100 geströmt und in die tiefergelegenen Stadtteile gelaufen. Betroffen ist auch der wenige Kilometer von Bitterfeld gelegene Ort Friedersdorf. Der Deich wurde am Samstagmorgen aufgegeben. Damit strömt das Wasser ungehindert nach Bitterfeld und steigt schnell an. Der höher gelegenen Chemiepark war nicht akut gefährdet. Sechs Ortschaften zwischen Bitterfeld und Dessau wurden weiter evakuiert. Aufforderungen zum Verlassen der Häuser ergingen dann an die Einwohner von Jeßnitz Raguhn Schierau Priorau Rossdorf und Niesau wie der Katastrophenstab mitteilte. Der Katastrophenstab des sächsischen Landkreises Torgau Oschatz hat am Samstag die Sperrung der Elbbrücke bei Torgau verfügt. Auch der Torgauer Deich war überspült. 15.000 Menschen brachten sich in Sicherheit. In der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen Anhalt stieg der Elbepegel auf eine Rekordmarke von 6 64 Meter im Umland lief die Evakuierung von 30.000 Menschen an. Hier wurde der bisherige Höchststand von 6 02 Meter Mitte des 19. Jahrhunderts gemessen. Wenn die Deiche nicht mit Sandsäcken erhöht worden wären hätte es längst berflutungen gegeben. Für 28 Orte wurde die Evakuierung angeordnet. http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens M 13 Die Entwicklung der Pegelstände der Elbe Entwicklung des Pegels der Elbe in Dresden zwischen dem 30.05. und dem 23.08.2002 Angaben in cm Entwicklung des Pegels der Elbe in Magdeburg zwischen dem 30.05. und dem 23.08.2002 Angaben in cm Entwicklung des Pegels der Elbe in Hohnstorf zwischen dem 30.05. und dem 23.08.2002 Angaben in cm http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens M 14 M 15 Quelle Globus Infografik 16.08.2002 Quelle Globus Infografik 15.08.2002 M 16 Die Flut geht die Probleme bleiben Der über die Ufer getretene Fluss Elbe ist durch das Hochwasser zu einer der größten Kloaken Deutschlands geworden. Viele kommunale Klärwerke in den von der Flut betroffenen Regionen Sachsens stehen unter Wasser und mussten vom Netz genommen werden. Alleine in der Landeshauptstadt gelangen seit vergangenem Freitag die Abwässer von weit über einer halben Million Menschen ungereinigt in den Fluss. Trotzdem sieht Umweltminister Jürgen Trittin Grüne in den berschwemmungsgebieten keine akute Seuchengefahr. Er widersprach damit einer Zeitungsmeldung nach der Umweltstaatssekretär Rainer Baake in einer nicht öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses im Bundestag Ruhr und Hepatitis als mögliche Infektionskrankheiten genannt haben soll. Die Kadaver der in den Fluten umgekommenen Tiere seien dabei der Hauptrisikofaktor. Trittin sagte es reichten die normalen Regeln der Hygiene. Wichtig sei dass der Schlamm schnell aus den Wohnungen geschafft werde. Mit den Ländern sei vereinbart worden dass er auf Hausmülldeponien entsorgt werde. Damit solle verhindert werden dass die Schlammmassen illegal in der Landschaft abgeladen werden. Auch Trittin betonte Kadaver ertrunkener Tiere müssten wegen der von ihnen ausgehenden Seuchengefahr umgehend beseitigt werden. Die direkten ökologischen Folgen der Flutkatastrophe sind nach Ansicht von Trittin jedoch noch nicht einzuschätzen. Wasserproben in Sachsen haben nach Angaben des Ministers bislang keine Hinweise auf eine Verschmutzung der Elbe mit Quecksilber oder Dioxin ergeben. Die Hochwasserkatastrophe im Osten Deutschlands hat der Mensch nach Ansicht des Münchner Forschers Frederic Vester selbst zu verantworten. Die Flut sei Folge der Erder http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens wärmung sowie einer falschen Regional und Bauleitplanung sagte Vester. Man habe die Rückhaltebecken wieder aufgefüllt damit sie als Gewerbegebiete genutzt werden könnten kritisierte er. In der Landwirtschaft hätten die Bauern zudem mit sehr schweren Traktoren den Boden zusätzlich versiegelt. Außerdem sei die Erderwärmung nicht mehr zu bestreiten. Vester warnte auch vor den Kosten die dem Staat in Zukunft aus der globalen Erwärmung entstehen würden. Bereits jetzt verursachten Klimaveränderungen jährlich volkswirtschaftliche Schäden in Höhe von bis zu 60 Milliarden Euro. http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Klasse 11 Klasse 12 Klasse 13 Geographie Sekundarstufe Cornelsen Verlag Physische Geographie Sekundarstufe Klasse 11 Klasse 12 Klasse 13 Geographie Arbeitsmaterialien
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Materialblatt 2 Weitere Darstellung der Wetterbedingungen die zu den sintflutartigen Niederschlägen führten 90917 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens Arbeitsblatt 2 M 11 Die Flut zieht weiter nach Norden 6752 vom 20.08.2002 http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens M 12 Die Dämme werden schwach Die Hochwasserlage am 17.08.2002 Immer mehr Dämme in Ostdeutschland geben dem Druck des verheerenden Hochwassers nach. In Bitterfeld in Sachsen Anhalt und im sächsischen Torgau gaben die Einsatzkräfte am Samstag den Kampf gegen die Flut von Mulde und Elbe auf den Städten drohte die großflächige berflutung. Insgesamt sind landesweit 33.000 Menschen evakuiert 30.000 Helfer sind im Einsatz. Im Pirnaer Stadtteil Sonnenstein in der Sächsischen Schweiz wurde ein Zeltlager für 10.000 Menschen aufgebaut. Dramatisch entwickelte sich die Lage in Mühlberg in Südbrandenburg Die Elbe überspülte am Morgen in Hafennähe den Deich daraufhin zogen sich die Helfer zurück. Am Samstag ist bei Riesa in Sachsen eine Eisenbahnbrücke zusammengebrochen. Das Viadukt hielt dem Druck der Wassermassen nicht mehr stand. Dadurch ist die Eisenbahnstrecke Berlin Leipzig Dresden auf unabsehbarer Zeit nicht mehr befahrbar. In Bitterfeld stand abends ein Viertel der evakuierten 16.000 Einwohner Stadt unter Wasser. Einsatzkräfte sind dabei ganze Straßenzüge zu evakuieren. Die trotz der Warnungen der vergangenen Tage noch in ihren Häusern verbliebenen Anwohner müssen teilweise durch das Wasser getragen werden. Nach Angaben des Katastrophenstabes wurden acht von zehn Stadtteilen evakuiert. In der Nacht war immer mehr Wasser aus der früheren Braunkohlegrube Goitzsche über die Bundesstraße 100 geströmt und in die tiefergelegenen Stadtteile gelaufen. Betroffen ist auch der wenige Kilometer von Bitterfeld gelegene Ort Friedersdorf. Der Deich wurde am Samstagmorgen aufgegeben. Damit strömt das Wasser ungehindert nach Bitterfeld und steigt schnell an. Der höher gelegenen Chemiepark war nicht akut gefährdet. Sechs Ortschaften zwischen Bitterfeld und Dessau wurden weiter evakuiert. Aufforderungen zum Verlassen der Häuser ergingen dann an die Einwohner von Jeßnitz Raguhn Schierau Priorau Rossdorf und Niesau wie der Katastrophenstab mitteilte. Der Katastrophenstab des sächsischen Landkreises Torgau Oschatz hat am Samstag die Sperrung der Elbbrücke bei Torgau verfügt. Auch der Torgauer Deich war überspült. 15.000 Menschen brachten sich in Sicherheit. In der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen Anhalt stieg der Elbepegel auf eine Rekordmarke von 6 64 Meter im Umland lief die Evakuierung von 30.000 Menschen an. Hier wurde der bisherige Höchststand von 6 02 Meter Mitte des 19. Jahrhunderts gemessen. Wenn die Deiche nicht mit Sandsäcken erhöht worden wären hätte es längst berflutungen gegeben. Für 28 Orte wurde die Evakuierung angeordnet. http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens M 13 Die Entwicklung der Pegelstände der Elbe Entwicklung des Pegels der Elbe in Dresden zwischen dem 30.05. und dem 23.08.2002 Angaben in cm Entwicklung des Pegels der Elbe in Magdeburg zwischen dem 30.05. und dem 23.08.2002 Angaben in cm Entwicklung des Pegels der Elbe in Hohnstorf zwischen dem 30.05. und dem 23.08.2002 Angaben in cm http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens M 14 M 15 Quelle Globus Infografik 16.08.2002 Quelle Globus Infografik 15.08.2002 M 16 Die Flut geht die Probleme bleiben Der über die Ufer getretene Fluss Elbe ist durch das Hochwasser zu einer der größten Kloaken Deutschlands geworden. Viele kommunale Klärwerke in den von der Flut betroffenen Regionen Sachsens stehen unter Wasser und mussten vom Netz genommen werden. Alleine in der Landeshauptstadt gelangen seit vergangenem Freitag die Abwässer von weit über einer halben Million Menschen ungereinigt in den Fluss. Trotzdem sieht Umweltminister Jürgen Trittin Grüne in den berschwemmungsgebieten keine akute Seuchengefahr. Er widersprach damit einer Zeitungsmeldung nach der Umweltstaatssekretär Rainer Baake in einer nicht öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses im Bundestag Ruhr und Hepatitis als mögliche Infektionskrankheiten genannt haben soll. Die Kadaver der in den Fluten umgekommenen Tiere seien dabei der Hauptrisikofaktor. Trittin sagte es reichten die normalen Regeln der Hygiene. Wichtig sei dass der Schlamm schnell aus den Wohnungen geschafft werde. Mit den Ländern sei vereinbart worden dass er auf Hausmülldeponien entsorgt werde. Damit solle verhindert werden dass die Schlammmassen illegal in der Landschaft abgeladen werden. Auch Trittin betonte Kadaver ertrunkener Tiere müssten wegen der von ihnen ausgehenden Seuchengefahr umgehend beseitigt werden. Die direkten ökologischen Folgen der Flutkatastrophe sind nach Ansicht von Trittin jedoch noch nicht einzuschätzen. Wasserproben in Sachsen haben nach Angaben des Ministers bislang keine Hinweise auf eine Verschmutzung der Elbe mit Quecksilber oder Dioxin ergeben. Die Hochwasserkatastrophe im Osten Deutschlands hat der Mensch nach Ansicht des Münchner Forschers Frederic Vester selbst zu verantworten. Die Flut sei Folge der Erder http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Flutkatastrophe zerstört große Teile Sachsens wärmung sowie einer falschen Regional und Bauleitplanung sagte Vester. Man habe die Rückhaltebecken wieder aufgefüllt damit sie als Gewerbegebiete genutzt werden könnten kritisierte er. In der Landwirtschaft hätten die Bauern zudem mit sehr schweren Traktoren den Boden zusätzlich versiegelt. Außerdem sei die Erderwärmung nicht mehr zu bestreiten. Vester warnte auch vor den Kosten die dem Staat in Zukunft aus der globalen Erwärmung entstehen würden. Bereits jetzt verursachten Klimaveränderungen jährlich volkswirtschaftliche Schäden in Höhe von bis zu 60 Milliarden Euro. http www.cornelsen teachweb.de Autor Ralf Wimmers Cornelsen Verlag GmbH Co. OHG Berlin 2002 Klasse 11 Klasse 12 Klasse 13 Geographie Sekundarstufe Cornelsen Verlag Physische Geographie Sekundarstufe Klasse 11 Klasse 12 Klasse 13 Geographie Arbeitsmaterialien
Information zum Unterrichtsmaterial
| Fach | Geographie |
|---|---|
| Schulform | Sekundarstufe |
| Klassenstufe | Klasse 11, Klasse 12, Klasse 13 |
| Methodik | keiner Methodik zugeordnet |
| Materialtyp | Arbeitsmaterialien |
| Binnendifferenziert | Nein |
| Bewertung | |
|---|---|
| Seiten | 5 |
| Kommentare | 0 |
| Ansichten | 938 |
| Downloads | 4 |
| Favoriten | 0 |
| Verknüpfungen | 5 |
| Veröffentlicht | 14.03.2010 |
Beschreibung des Unterrichtsmaterials
Weitere Darstellung der Wetterbedingungen, die zu den sintflutartigen Niederschlägen führten
Übersicht aller Publikationen von Cornelsen Verlag
- Luftbild der überfluteten Gebiete in Sachsen
- Flutkatastrophen
- Flutkatastrophe 2002 Sachsen (Aufgaben )
- Lösungen Flutkatastrophe 2002 in Sachsen
- Flutkatastrophe (Linkliste)
- El desafío de sentirse uno más
- El exilio contado por ustedes
- Actividades antes de leer
- Actividades para la comprensión del texto
Medienmappen
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