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Menschen mit Migrationshintergrund: Materialien und Lösungsskizzen
Autor: Cornelsen Verlag, 2010 6 Autorenpunkte Fach:
Weitere Materialien zu: Rechtliche, politische, ökonomische Bezüge, Berufsschule, Fachunabhängig, Arbeitsmaterialien
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Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Die Gesetzeslage rund um Zuwanderung und Staatsbürgerschaft wird abgefragt und Kultursensible Pflege wird in einem Kreuzworträtsel bearbeitet. Aufgaben mit Lösungen sind den Materialien beigefügt. Lehrwerksbezug Altenpflege Band 2 S. 261 269 ff. und 438 441 Gesundheits und Krankenpflege Gesundheits und Kinderkrankenpflege Band 3 S. 107 ff. 1188317 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Rund um Zuwanderung und Staatsbürgerschaft Aufgabe 1 Kennen Sie sich mit der Gesetzeslage aus Wer darf aus welchen Gründen in Deutschland bleiben und wer nicht Wie wird man Deutscher Kreuzen Sie die richtige Antwort an. Sollten mehrere Antworten richtig sein so ist dies gekennzeichnet. 1. Wie hoch ist die Anzahl der Ausländer in Deutschland gemessen an der Gesamtbevölkerung a 8 9 b 12 c 1 5 d 25 2 2. Welche Nation besitzt den höchsten Anteil an der ausländischen Wohnbevölkerung in Deutschland a Italien b Türkei c Bosnien und Herzegowina d Irak 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 3. Das Zuwanderungsrecht Mehrfachantworten möglich a dient der Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern. b dient der Erfüllung der humanitären Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland. c steuert die Zuwanderung entlang der Interessen Deutschlands. d trat am 1.1.2005 in Kraft. e garantiert den Schutz der in Deutschland lebenden Menschen. 4. Das Aufenthaltsrecht orientiert sich an a der Finanzierbarkeit des Aufenthalts in Deutschland durch den Zuwanderer. b dem Aussehen des Ausländers. c dem Ausmaß des Interesses an Deutschland. d dem Aufenthaltszweck. 5. Wer darf zuwandern Mehrfachnennungen möglich a Nicht und Geringqualifizierte b Unter Beachtung des Vorrangprinzips erhalten Staatsangehörige der EU Beitrittsstaaten eine Arbeitsgenehmigung. c Selbstständige d Kinder von Flüchtlingen bis zum 18. Lebensjahr 6. Welche politischen Rechte genießen Zuwanderer in Deutschland a Wahlrecht b alle Grundrechte c Bürgerrechte d Engagement in Ausländerbeiräten Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 1 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege 7. Folgende Antworten treffen auf Integrationskurse für Ausländer zu a Sie tragen dazu bei ausreichende Sprachkenntnisse zu vermitteln. b Sie sollen bundeseinheitlich durchgeführt werden. c Integrationskurse sind überflüssig. d Für Frauen gibt es spezielle Angebote an Integrationskursen. 8. In Deutschland wird als Asylgrund anerkannt a Bürgerkrieg b Naturkatastrophe c politische Verfolgung durch den Staat des Asyl Suchenden d Perspektivlosigkeit im eigenen Land 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 9. Was trifft auf Abschiebung im Sinne des Zuwanderungsgesetzes zu Mehrfachnennungen möglich a Sie bedeutet die zwangsweise Durchsetzung der Ausreisepflicht. b Sie kann gegen jeden unliebsamen Ausländer durchgesetzt werden. c Sie kann durch eine Duldung ausgesetzt werden. d Sie wird vollzogen wenn ein Ausländer wegen einer vorsätzlichen Straftat rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt wurde. 10. Was gehört zusammen a ius sanguinis b ius solis c Abstammungsprinzip d Territorialprinzip 1 Die deutsche Staatsangehörigkeit wird durch Geburt erworben wenn mindestens ein Elternteil Deutscher ist. 2 Ein in Deutschland geborenes Kind ausländischer Eltern erhält die deutsche Staatsbürgerschaft wenn sich ein Elternteil seit acht Jahren rechtmäßig im Inland aufhält. 11. Unter welchen Voraussetzungen können Ausländer eingebürgert werden a Wenn er oder sie einen deutschen Ehegatten bzw. eine deutsche Ehegattin hat. b Wenn er oder sie einen entsprechenden Antrag gestellt hat. c Wenn er oder sie sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordnet. d Wenn sie die bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben. 12. Die Einbürgerung kann verweigert werden a gar nicht b wenn der Bewerber nur über unzureichende Deutschkenntnisse verfügt. c wenn der Bewerber demokratische Prinzipien ablehnt. d wenn der Bewerber älter als 65 Jahre ist. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 2 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Aufgabe 2 ber welche Fähigkeiten sollte man verfügen um kultursensibel pflegen zu können In der Tabelle sind 14 Begriffe versteckt die interkulturelle Kompetenzen darstellen. Sie sind diagonal senkrecht waagerecht vorwärts und rückwärts zu lesen. 1. Lesen Sie die als Anhaltspunkte dienenden Umschreibungen unten und suchen Sie den entsprechenden Begriff im Rätsel. Tragen Sie die jeweiligen Begriffe in die Leerstellen ein. A R O 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Z M S O M L D W X U P O I R E T U H K K S E B X A I C A S D C S C H U H A K E K X T F I N N A S S I M I L A T I O N S U C A G G G G K A S C R G D S A M B W U L V K H E A U L S D H C F A S O B O J D D A I R R B K G W D V L N M K A S F E T T I L I A E B E S T I R M M L E A R I U A M L T F L O S F A R A Y U Y C R A R J M E I H T A P M E E T T A N S H E N L E D O T K E U Q F A C N I W I E T E C T I N B A S E E E R T H E O E K R N D A H S N N V D T A S E D V Z N S A T I O F F E N H E I T O U M L S Y T T T B S D A A O I U Z T E W L D G A L E G I G U E O L M N H F N U Z T E G R O E B O F H S F B W Q A O I U T R F R X P W N N I Z H B C D F H U I K L L I P A N G U G E E I N K U T L T U R W I S S E N R F L E X I B I L I T A E T L M J W A S Z L L E N D I S T A N Z A S F C V A L E M T A R S U 2. Wählen Sie die Fähigkeiten aus die Sie als wünschenswert in interkulturellen Pflegekontexten ansehen und begründen Sie Ihre Auswahl. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 3 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Anhaltspunkte Bereitschaft Neues zu lernen seine eigenen Denk und Verhaltensschemata zu korrigieren und sich auf neue Situationen schnell einstellen zu können 13 vom eigenen kulturellen Standpunkt aus betrachtet ungewohnt 5 Mit diesem Begriff wird der Prozess beschrieben wenn eine Person nach einer längeren Aufenthaltsdauer im Ausland Werte Normen und Denkweisen des Gastlandes übernimmt und als eigene deklariert 13 gemeinsamer Wissensvorrat einer kulturellen Gruppe aus der heraus Bedeutungen und Wirklichkeitskonstruktionen generiert werden auch Archiv eines überlieferten Wissens genannt kulturelles 11 das Gegenteil von Ethnozentrismus 14 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Einfühlungsvermögen in Bezug auf die Befindlichkeiten und Denkweisen der fremdkulturellen Partner 8 Jemand der sich Kommunikations und Interaktionsregeln derjenigen Kultur aneignet in der er seinen Lebensmittelpunkt verlagert hat ohne die eigenen Werte und Denkweisen dabei aufzugeben ist 19 eine Haltung mit der vom Eigenen Abstand genommen wird um das Fremde reflektieren zu können 13 Fähigkeit das Spannungsverhältnis zwischen unvereinbaren Gegensätzen und Mehrdeutigkeiten aushalten zu können 20 So nennt man eine gemeinsame Sprache von Kommunikationspartnern mit unterschiedlichen Ausgangssprachen 12 Angleichung eines Individuums oder einer Gruppe an die Kultur des neuen Heimatlandes wobei ursprüngliche Identitätsmerkmale aufgegeben werden 12 Wissen über die Hintergründe und die Zusammenhänge von Werten und Normen einer Kultur 12 Begriff aus der Kommunikationstheorie Probleme im interkulturellen Handeln mit allen Beteiligten frühzeitig thematisieren können 17 Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 4 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Aufgabe 3 Bilden Sie aus den markierten Buchstaben von oben nach unten einen weiteren Fachbegriff der im Zusammenhang mit kultursensibler Pflege steht und erläutern Sie dessen Bedeutung. 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 5 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Lösungen Zu Aufgabe 1 1. a ist richtig. 8 9 der Gesamtbevölkerung 2. a ist richtig. Staatsangehörige der Türkei 1 88 Millionen 25 6 Zusatzinformation Staatsangehörige Italiens 0 60 Millionen 8 2 Prozent Staatsangehörige Serbien und Montenegros 0 57 Millionen 7 7 Staatsangehörige Griechenlands 0 35 Millionen 4 8 und Staatsangehörige Polens 0 33 Millionen 4 5 . 3. Alle Antworten sind richtig. Mit dem Zuwanderungsgesetz soll die Zuwanderung im Ganzen gesteuert und wirksam begrenzt werden. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Integration der auf Dauer rechtmäßig in Deutschland lebenden Zuwanderer gesetzlich verankert. Durch dieses Gesetz wird Zuwanderung entlang den wirtschaftlichen politischen und kulturellen Interessen Deutschlands ausgerichtet und gesteuert. Auch kommt die BRD damit ihren humanitären Verpflichtungen nach. Wichtige Bestandteile des Zuwanderungsgesetzes sind das Aufenthaltsgesetz AufenthG und das Freizügigkeitsgesetz EU sowie weitere Gesetze. Auf seiner Grundlage ist die Ausübung einer Beschäftigung für Ausländer geregelt. Auf EU Bürger findet das Zuwanderungsgesetz keine Anwendung da diese als Mitglieder der Europäischen Union unter das neue Freizügigkeitsgesetz EU fallen. 4. d ist richtig. Das neue Aufenthaltsrecht orientiert sich nicht länger an Aufenthaltstiteln sondern an Aufenthaltszwecken. Zu diesen Zwecken zählen überwiegend Erwerbstätigkeit Ausbildung Familiennachzug und humanitäre Gründe. 5. b c und d sind richtig. Für Geringqualifizierte wird der Anwerbestopp beibehalten. Für Hochqualifizierte ist eine Niederlassungserlaubnis vorgesehen. Das Vorrangprinzip bedeutet dass für den Arbeitsplatz kein deutscher oder gleichberechtigter Ausländer zur Verfügung steht. Staatsangehörige der EUBeitrittsstaaten haben jedoch Vorrang gegenüber Angehörigen aus Drittstaaten. Selbstständige müssen mindestens 10 Arbeitsplätze schaffen und 1 Million Euro investieren. 6. Nur d ist richtig. Zuwanderer aus der EU besitzen das Wahlrecht nur bei Europawahlen und Wahlen auf kommunaler Ebene. Nur Grundrechte die als Menschenrechte formuliert sind gelten für Zuwanderer ausdrücklich als Bürgerrechte formulierte Grundrechte dagegen nicht. Diese Einschränkungen können jedoch durch einfache Gesetze eingeräumt werden wie dies z. B. für die Versammlungsfreiheit durch das Versammlungsgesetz und für die Vereinigungsfreiheit durch das Vereinsgesetz geschehen ist. In vielen Bundesländern wurden Ausländerbeiräte geschaffen um Zuwanderern politische Mitwirkung zu ermöglichen. In den Ländern Brandenburg Hessen Nordrhein Westfalen Thüringen und im Saarland besteht eine Pflicht zur Einrichtung von Ausländerbeiräten. 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 6 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege 7. a b und d sind richtig. Der Integrationskurs besteht aus 630 Unterrichtsstunden. Diese verteilen sich auf einen Sprachkurs und einen Orientierungskurs zur Vermittlung von Wissen zur Rechtsordnung Geschichte und Kultur in Deutschland. Häufig ist es ausländischen Frauen z. B. auf Grund ihrer gesellschaftlichen Stellung im Herkunftsland oder ihrer Religionszugehörigkeit nicht möglich an den allgemein angebotenen Integrationsmaßnahmen teilzunehmen. Deshalb werden spezielle Kurse für Frauen angeboten. 8. Nur c ist richtig. Das GG Art. 16 a garantiert politisch Verfolgten Asylrecht wobei der Begriff politisch verfolgt nicht näher definiert wird. Man geht von der berzeugung aus dass kein Staat das Recht hat das Leben eines seiner Bürger wegen seiner politischen Ideen oder religiösen berzeugungen zu verletzen oder zu gefährden. Allerdings muss es sich dabei um so drastische Maßnahmen handeln dass sie entweder die Menschenwürde verletzen und oder über das hinausgehen was die Bewohner des jeweiligen Staates im Allgemeinen hinzunehmen haben. Eine Schutzverpflichtung gegenüber einem Asyl Suchenden von Seiten der BRD besteht nicht wenn sich der Betreffende in terroristischer Weise betätigt hat Terrorismusvorbehalt oder durch verbrecherische Umtriebe eine Gefahr für Deutschland darstellt. 9. a c und d sind richtig. Besonderen Ausweisungsschutz genießen z. B. Ausländer die eine Niederlassungserlaubnis besitzen und sich seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten anerkannte Asylberechtigte sowie Ausländer die mit einem deutschen Familienangehörigen in familiärer oder lebenspartnerschaftlicher Lebensgemeinschaft leben. Ausweisungsschutz genießen auch Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis die in der Bundesrepublik geboren oder als Minderjährige eingereist sind und sich mindestens fünf Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten haben 56 Absatz 1 AufenthG . 10. A C 1 und B D 2 gehören zusammen. Seit dem 1.1.2000 wurde das Staatsangehörigkeitsgesetz in beschränktem Umfang durch das Territorialprinzip ergänzt. 11. a b und c sind richtig. Zusätzlich darf kein Ausweisungsgrund vorliegen und er oder sie muss ein ausreichendes Einkommen nachweisen können. Grundsätzlich soll Mehrstaatlichkeit vermieden werden. Es gibt jedoch nach 12 StAG Ausnahmegenehmigungen z. B. wenn mit der Entlassung aus der alten Staatsbürgerschaft unangemessene wirtschaftliche Nachteile entstehen würden. 12. b und c sind richtig. Darüber hinaus darf kein Ausweisungsgrund vorliegen. 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 7 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Zu Aufgabe 2 A R O L L E N D I S 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Z M S O M L D W X U P O I R E T U H K K S E B X A I C A S D C S C H U H A K E K X T F I N N A S S I M I L A T I O N S U C A G G G G K A S C R G D S A M B W U L V K H E A U L S D H C F A S O L E M T B O J D D A I R R B K G W D V L A R S U N M K A S F E T T I L I A E B E S T I R M M L E A R I U A M L T F L O S F A R A Y U Y C R A R J M E I H T A P M E E T T A N S H E N L E D O T K E U Q F A C N I W I E T E C T I N B A S E E E R T H E O E K R N D A H S N N V D T A S E D V Z N S A T I O F F E N H E I T O U M L S Y T T T B S D A A O I U Z T E W L D G A L E G I G U E O L M N H F N U Z T E G R O E B O F H S F B W Q A O I U T R F R X P W N N I Z H B C D F H U I K L L I P A N G U G E E I N K U T L T U R W I S S E N R F L E X I B I L I T A E T L M J W A S Z T A N Z A S F C V A Bereitschaft Neues zu lernen seine eigenen Denk und Verhaltensschemata zu korrigieren und sich auf neue Situation schnell einstellen zu können Flexibilitaet vom eigenen kulturellen Standpunkt aus betrachtet ungewohnt Fremd Mit diesem Begriff wird der Prozess beschrieben wenn eine Person nach einer längeren Aufenthaltsdauer im Ausland Werte Normen und Denkweisen des Gastlandes übernimmt und als eigene deklariert Akkulturation gemeinsamer Wissensvorrat einer kulturellen Gruppe aus der heraus Bedeutungen und Wirklichkeitskonstruktionen generiert werden auch Archiv eines überlieferten Wissens genannt kulturelles Gedaechtnis das Gegenteil von Ethnozentrismus Polyzentrismus Einfühlungsvermögen in Bezug auf die Befindlichkeiten und Denkweisen der fremdkulturellen Partner Empathie Jemand der sich Kommunikations und Interaktionsregeln derjenigen Kultur aneignet in der er seinen Lebensmittelpunkt verlagert hat ohne die eigenen Werte und Denkweisen dabei aufzugeben ist akkomodationsfaehig eine Haltung mit der vom Eigenen Abstand genommen wird um das Fremde reflektieren zu können Rollendistanz Fähigkeit das Spannungsverhältnis zwischen unvereinbaren Gegensätzen und Mehrdeutigkeiten aushalten zu können Ambiguitaetstoleranz Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 8 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege So nennt man eine gemeinsame Sprache von Kommunikationspartnern mit unterschiedlichen Ausgangssprachen Lingua franca Angleichung eines Individuums oder einer Gruppe an die Kultur des neuen Heimatlandes wobei ursprüngliche Identitätsmerkmale aufgegeben werden Assimilation Wissen über die Hintergründe und die Zusammenhänge von Werten und Normen einer Kultur Kulturwissen Begriff aus der Kommunikationstheorie Probleme im interkulturellen Handeln mit allen Beteiligten frühzeitig thematisieren können Metakommunikation Zu Aufgabe 3 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. gesuchter Begriff Xenophobie Angst vor Fremden Fremdheit Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 9 von 9 Berufsschule Cornelsen Verlag Rechtliche politische ökonomische Bezüge Berufsschule Fachunabhängig Arbeitsmaterialien
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Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Die Gesetzeslage rund um Zuwanderung und Staatsbürgerschaft wird abgefragt und Kultursensible Pflege wird in einem Kreuzworträtsel bearbeitet. Aufgaben mit Lösungen sind den Materialien beigefügt. Lehrwerksbezug Altenpflege Band 2 S. 261 269 ff. und 438 441 Gesundheits und Krankenpflege Gesundheits und Kinderkrankenpflege Band 3 S. 107 ff. 1188317 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Rund um Zuwanderung und Staatsbürgerschaft Aufgabe 1 Kennen Sie sich mit der Gesetzeslage aus Wer darf aus welchen Gründen in Deutschland bleiben und wer nicht Wie wird man Deutscher Kreuzen Sie die richtige Antwort an. Sollten mehrere Antworten richtig sein so ist dies gekennzeichnet. 1. Wie hoch ist die Anzahl der Ausländer in Deutschland gemessen an der Gesamtbevölkerung a 8 9 b 12 c 1 5 d 25 2 2. Welche Nation besitzt den höchsten Anteil an der ausländischen Wohnbevölkerung in Deutschland a Italien b Türkei c Bosnien und Herzegowina d Irak 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 3. Das Zuwanderungsrecht Mehrfachantworten möglich a dient der Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern. b dient der Erfüllung der humanitären Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland. c steuert die Zuwanderung entlang der Interessen Deutschlands. d trat am 1.1.2005 in Kraft. e garantiert den Schutz der in Deutschland lebenden Menschen. 4. Das Aufenthaltsrecht orientiert sich an a der Finanzierbarkeit des Aufenthalts in Deutschland durch den Zuwanderer. b dem Aussehen des Ausländers. c dem Ausmaß des Interesses an Deutschland. d dem Aufenthaltszweck. 5. Wer darf zuwandern Mehrfachnennungen möglich a Nicht und Geringqualifizierte b Unter Beachtung des Vorrangprinzips erhalten Staatsangehörige der EU Beitrittsstaaten eine Arbeitsgenehmigung. c Selbstständige d Kinder von Flüchtlingen bis zum 18. Lebensjahr 6. Welche politischen Rechte genießen Zuwanderer in Deutschland a Wahlrecht b alle Grundrechte c Bürgerrechte d Engagement in Ausländerbeiräten Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 1 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege 7. Folgende Antworten treffen auf Integrationskurse für Ausländer zu a Sie tragen dazu bei ausreichende Sprachkenntnisse zu vermitteln. b Sie sollen bundeseinheitlich durchgeführt werden. c Integrationskurse sind überflüssig. d Für Frauen gibt es spezielle Angebote an Integrationskursen. 8. In Deutschland wird als Asylgrund anerkannt a Bürgerkrieg b Naturkatastrophe c politische Verfolgung durch den Staat des Asyl Suchenden d Perspektivlosigkeit im eigenen Land 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 9. Was trifft auf Abschiebung im Sinne des Zuwanderungsgesetzes zu Mehrfachnennungen möglich a Sie bedeutet die zwangsweise Durchsetzung der Ausreisepflicht. b Sie kann gegen jeden unliebsamen Ausländer durchgesetzt werden. c Sie kann durch eine Duldung ausgesetzt werden. d Sie wird vollzogen wenn ein Ausländer wegen einer vorsätzlichen Straftat rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt wurde. 10. Was gehört zusammen a ius sanguinis b ius solis c Abstammungsprinzip d Territorialprinzip 1 Die deutsche Staatsangehörigkeit wird durch Geburt erworben wenn mindestens ein Elternteil Deutscher ist. 2 Ein in Deutschland geborenes Kind ausländischer Eltern erhält die deutsche Staatsbürgerschaft wenn sich ein Elternteil seit acht Jahren rechtmäßig im Inland aufhält. 11. Unter welchen Voraussetzungen können Ausländer eingebürgert werden a Wenn er oder sie einen deutschen Ehegatten bzw. eine deutsche Ehegattin hat. b Wenn er oder sie einen entsprechenden Antrag gestellt hat. c Wenn er oder sie sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordnet. d Wenn sie die bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben. 12. Die Einbürgerung kann verweigert werden a gar nicht b wenn der Bewerber nur über unzureichende Deutschkenntnisse verfügt. c wenn der Bewerber demokratische Prinzipien ablehnt. d wenn der Bewerber älter als 65 Jahre ist. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 2 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Aufgabe 2 ber welche Fähigkeiten sollte man verfügen um kultursensibel pflegen zu können In der Tabelle sind 14 Begriffe versteckt die interkulturelle Kompetenzen darstellen. Sie sind diagonal senkrecht waagerecht vorwärts und rückwärts zu lesen. 1. Lesen Sie die als Anhaltspunkte dienenden Umschreibungen unten und suchen Sie den entsprechenden Begriff im Rätsel. Tragen Sie die jeweiligen Begriffe in die Leerstellen ein. A R O 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Z M S O M L D W X U P O I R E T U H K K S E B X A I C A S D C S C H U H A K E K X T F I N N A S S I M I L A T I O N S U C A G G G G K A S C R G D S A M B W U L V K H E A U L S D H C F A S O B O J D D A I R R B K G W D V L N M K A S F E T T I L I A E B E S T I R M M L E A R I U A M L T F L O S F A R A Y U Y C R A R J M E I H T A P M E E T T A N S H E N L E D O T K E U Q F A C N I W I E T E C T I N B A S E E E R T H E O E K R N D A H S N N V D T A S E D V Z N S A T I O F F E N H E I T O U M L S Y T T T B S D A A O I U Z T E W L D G A L E G I G U E O L M N H F N U Z T E G R O E B O F H S F B W Q A O I U T R F R X P W N N I Z H B C D F H U I K L L I P A N G U G E E I N K U T L T U R W I S S E N R F L E X I B I L I T A E T L M J W A S Z L L E N D I S T A N Z A S F C V A L E M T A R S U 2. Wählen Sie die Fähigkeiten aus die Sie als wünschenswert in interkulturellen Pflegekontexten ansehen und begründen Sie Ihre Auswahl. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 3 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Anhaltspunkte Bereitschaft Neues zu lernen seine eigenen Denk und Verhaltensschemata zu korrigieren und sich auf neue Situationen schnell einstellen zu können 13 vom eigenen kulturellen Standpunkt aus betrachtet ungewohnt 5 Mit diesem Begriff wird der Prozess beschrieben wenn eine Person nach einer längeren Aufenthaltsdauer im Ausland Werte Normen und Denkweisen des Gastlandes übernimmt und als eigene deklariert 13 gemeinsamer Wissensvorrat einer kulturellen Gruppe aus der heraus Bedeutungen und Wirklichkeitskonstruktionen generiert werden auch Archiv eines überlieferten Wissens genannt kulturelles 11 das Gegenteil von Ethnozentrismus 14 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Einfühlungsvermögen in Bezug auf die Befindlichkeiten und Denkweisen der fremdkulturellen Partner 8 Jemand der sich Kommunikations und Interaktionsregeln derjenigen Kultur aneignet in der er seinen Lebensmittelpunkt verlagert hat ohne die eigenen Werte und Denkweisen dabei aufzugeben ist 19 eine Haltung mit der vom Eigenen Abstand genommen wird um das Fremde reflektieren zu können 13 Fähigkeit das Spannungsverhältnis zwischen unvereinbaren Gegensätzen und Mehrdeutigkeiten aushalten zu können 20 So nennt man eine gemeinsame Sprache von Kommunikationspartnern mit unterschiedlichen Ausgangssprachen 12 Angleichung eines Individuums oder einer Gruppe an die Kultur des neuen Heimatlandes wobei ursprüngliche Identitätsmerkmale aufgegeben werden 12 Wissen über die Hintergründe und die Zusammenhänge von Werten und Normen einer Kultur 12 Begriff aus der Kommunikationstheorie Probleme im interkulturellen Handeln mit allen Beteiligten frühzeitig thematisieren können 17 Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 4 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Aufgabe 3 Bilden Sie aus den markierten Buchstaben von oben nach unten einen weiteren Fachbegriff der im Zusammenhang mit kultursensibler Pflege steht und erläutern Sie dessen Bedeutung. 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 5 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Lösungen Zu Aufgabe 1 1. a ist richtig. 8 9 der Gesamtbevölkerung 2. a ist richtig. Staatsangehörige der Türkei 1 88 Millionen 25 6 Zusatzinformation Staatsangehörige Italiens 0 60 Millionen 8 2 Prozent Staatsangehörige Serbien und Montenegros 0 57 Millionen 7 7 Staatsangehörige Griechenlands 0 35 Millionen 4 8 und Staatsangehörige Polens 0 33 Millionen 4 5 . 3. Alle Antworten sind richtig. Mit dem Zuwanderungsgesetz soll die Zuwanderung im Ganzen gesteuert und wirksam begrenzt werden. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Integration der auf Dauer rechtmäßig in Deutschland lebenden Zuwanderer gesetzlich verankert. Durch dieses Gesetz wird Zuwanderung entlang den wirtschaftlichen politischen und kulturellen Interessen Deutschlands ausgerichtet und gesteuert. Auch kommt die BRD damit ihren humanitären Verpflichtungen nach. Wichtige Bestandteile des Zuwanderungsgesetzes sind das Aufenthaltsgesetz AufenthG und das Freizügigkeitsgesetz EU sowie weitere Gesetze. Auf seiner Grundlage ist die Ausübung einer Beschäftigung für Ausländer geregelt. Auf EU Bürger findet das Zuwanderungsgesetz keine Anwendung da diese als Mitglieder der Europäischen Union unter das neue Freizügigkeitsgesetz EU fallen. 4. d ist richtig. Das neue Aufenthaltsrecht orientiert sich nicht länger an Aufenthaltstiteln sondern an Aufenthaltszwecken. Zu diesen Zwecken zählen überwiegend Erwerbstätigkeit Ausbildung Familiennachzug und humanitäre Gründe. 5. b c und d sind richtig. Für Geringqualifizierte wird der Anwerbestopp beibehalten. Für Hochqualifizierte ist eine Niederlassungserlaubnis vorgesehen. Das Vorrangprinzip bedeutet dass für den Arbeitsplatz kein deutscher oder gleichberechtigter Ausländer zur Verfügung steht. Staatsangehörige der EUBeitrittsstaaten haben jedoch Vorrang gegenüber Angehörigen aus Drittstaaten. Selbstständige müssen mindestens 10 Arbeitsplätze schaffen und 1 Million Euro investieren. 6. Nur d ist richtig. Zuwanderer aus der EU besitzen das Wahlrecht nur bei Europawahlen und Wahlen auf kommunaler Ebene. Nur Grundrechte die als Menschenrechte formuliert sind gelten für Zuwanderer ausdrücklich als Bürgerrechte formulierte Grundrechte dagegen nicht. Diese Einschränkungen können jedoch durch einfache Gesetze eingeräumt werden wie dies z. B. für die Versammlungsfreiheit durch das Versammlungsgesetz und für die Vereinigungsfreiheit durch das Vereinsgesetz geschehen ist. In vielen Bundesländern wurden Ausländerbeiräte geschaffen um Zuwanderern politische Mitwirkung zu ermöglichen. In den Ländern Brandenburg Hessen Nordrhein Westfalen Thüringen und im Saarland besteht eine Pflicht zur Einrichtung von Ausländerbeiräten. 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 6 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege 7. a b und d sind richtig. Der Integrationskurs besteht aus 630 Unterrichtsstunden. Diese verteilen sich auf einen Sprachkurs und einen Orientierungskurs zur Vermittlung von Wissen zur Rechtsordnung Geschichte und Kultur in Deutschland. Häufig ist es ausländischen Frauen z. B. auf Grund ihrer gesellschaftlichen Stellung im Herkunftsland oder ihrer Religionszugehörigkeit nicht möglich an den allgemein angebotenen Integrationsmaßnahmen teilzunehmen. Deshalb werden spezielle Kurse für Frauen angeboten. 8. Nur c ist richtig. Das GG Art. 16 a garantiert politisch Verfolgten Asylrecht wobei der Begriff politisch verfolgt nicht näher definiert wird. Man geht von der berzeugung aus dass kein Staat das Recht hat das Leben eines seiner Bürger wegen seiner politischen Ideen oder religiösen berzeugungen zu verletzen oder zu gefährden. Allerdings muss es sich dabei um so drastische Maßnahmen handeln dass sie entweder die Menschenwürde verletzen und oder über das hinausgehen was die Bewohner des jeweiligen Staates im Allgemeinen hinzunehmen haben. Eine Schutzverpflichtung gegenüber einem Asyl Suchenden von Seiten der BRD besteht nicht wenn sich der Betreffende in terroristischer Weise betätigt hat Terrorismusvorbehalt oder durch verbrecherische Umtriebe eine Gefahr für Deutschland darstellt. 9. a c und d sind richtig. Besonderen Ausweisungsschutz genießen z. B. Ausländer die eine Niederlassungserlaubnis besitzen und sich seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten anerkannte Asylberechtigte sowie Ausländer die mit einem deutschen Familienangehörigen in familiärer oder lebenspartnerschaftlicher Lebensgemeinschaft leben. Ausweisungsschutz genießen auch Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis die in der Bundesrepublik geboren oder als Minderjährige eingereist sind und sich mindestens fünf Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten haben 56 Absatz 1 AufenthG . 10. A C 1 und B D 2 gehören zusammen. Seit dem 1.1.2000 wurde das Staatsangehörigkeitsgesetz in beschränktem Umfang durch das Territorialprinzip ergänzt. 11. a b und c sind richtig. Zusätzlich darf kein Ausweisungsgrund vorliegen und er oder sie muss ein ausreichendes Einkommen nachweisen können. Grundsätzlich soll Mehrstaatlichkeit vermieden werden. Es gibt jedoch nach 12 StAG Ausnahmegenehmigungen z. B. wenn mit der Entlassung aus der alten Staatsbürgerschaft unangemessene wirtschaftliche Nachteile entstehen würden. 12. b und c sind richtig. Darüber hinaus darf kein Ausweisungsgrund vorliegen. 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 7 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege Zu Aufgabe 2 A R O L L E N D I S 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Z M S O M L D W X U P O I R E T U H K K S E B X A I C A S D C S C H U H A K E K X T F I N N A S S I M I L A T I O N S U C A G G G G K A S C R G D S A M B W U L V K H E A U L S D H C F A S O L E M T B O J D D A I R R B K G W D V L A R S U N M K A S F E T T I L I A E B E S T I R M M L E A R I U A M L T F L O S F A R A Y U Y C R A R J M E I H T A P M E E T T A N S H E N L E D O T K E U Q F A C N I W I E T E C T I N B A S E E E R T H E O E K R N D A H S N N V D T A S E D V Z N S A T I O F F E N H E I T O U M L S Y T T T B S D A A O I U Z T E W L D G A L E G I G U E O L M N H F N U Z T E G R O E B O F H S F B W Q A O I U T R F R X P W N N I Z H B C D F H U I K L L I P A N G U G E E I N K U T L T U R W I S S E N R F L E X I B I L I T A E T L M J W A S Z T A N Z A S F C V A Bereitschaft Neues zu lernen seine eigenen Denk und Verhaltensschemata zu korrigieren und sich auf neue Situation schnell einstellen zu können Flexibilitaet vom eigenen kulturellen Standpunkt aus betrachtet ungewohnt Fremd Mit diesem Begriff wird der Prozess beschrieben wenn eine Person nach einer längeren Aufenthaltsdauer im Ausland Werte Normen und Denkweisen des Gastlandes übernimmt und als eigene deklariert Akkulturation gemeinsamer Wissensvorrat einer kulturellen Gruppe aus der heraus Bedeutungen und Wirklichkeitskonstruktionen generiert werden auch Archiv eines überlieferten Wissens genannt kulturelles Gedaechtnis das Gegenteil von Ethnozentrismus Polyzentrismus Einfühlungsvermögen in Bezug auf die Befindlichkeiten und Denkweisen der fremdkulturellen Partner Empathie Jemand der sich Kommunikations und Interaktionsregeln derjenigen Kultur aneignet in der er seinen Lebensmittelpunkt verlagert hat ohne die eigenen Werte und Denkweisen dabei aufzugeben ist akkomodationsfaehig eine Haltung mit der vom Eigenen Abstand genommen wird um das Fremde reflektieren zu können Rollendistanz Fähigkeit das Spannungsverhältnis zwischen unvereinbaren Gegensätzen und Mehrdeutigkeiten aushalten zu können Ambiguitaetstoleranz Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 8 von 9 Aktualitätendienst Menschen mit Migrationshintergrund Materialien und Lösungsskizzen Name Kurs Datum Pflege So nennt man eine gemeinsame Sprache von Kommunikationspartnern mit unterschiedlichen Ausgangssprachen Lingua franca Angleichung eines Individuums oder einer Gruppe an die Kultur des neuen Heimatlandes wobei ursprüngliche Identitätsmerkmale aufgegeben werden Assimilation Wissen über die Hintergründe und die Zusammenhänge von Werten und Normen einer Kultur Kulturwissen Begriff aus der Kommunikationstheorie Probleme im interkulturellen Handeln mit allen Beteiligten frühzeitig thematisieren können Metakommunikation Zu Aufgabe 3 2008 Cornelsen Verlag Berlin. Alle Rechte vorbehalten. gesuchter Begriff Xenophobie Angst vor Fremden Fremdheit Autorin Heike Jacobi Wanke www.cornelsen.de teachweb Seite 9 von 9 Berufsschule Cornelsen Verlag Rechtliche politische ökonomische Bezüge Berufsschule Fachunabhängig Arbeitsmaterialien
Information zum Unterrichtsmaterial
| Fach | Nicht Fachbezogen |
|---|---|
| Schulform | Berufsschule |
| Klassenstufen | keiner Klassenstufe zugeordnet |
| Methodik | keiner Methodik zugeordnet |
| Materialtyp | Arbeitsmaterialien |
| Binnendifferenziert | Nein |
| Bewertung | |
|---|---|
| Seiten | 9 |
| Kommentare | 0 |
| Ansichten | 264 |
| Downloads | 7 |
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| Veröffentlicht | 14.03.2010 |
Beschreibung des Unterrichtsmaterials
Die Gesetzeslage rund um Zuwanderung und Staatsbürgerschaft wird abgefragt und Kultursensible Pflege wird in einem Kreuzworträtsel bearbeitet. Aufgaben mit Lösungen sind den Materialien beigefügt. Lehrwerksbezug: Altenpflege: Band 2, S. 261, 269 ff. und 438—441; Gesundheits- und Krankenpflege/Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: Band 3, S. 107 ff.
Übersicht aller Publikationen von Cornelsen Verlag
- Luftbild der überfluteten Gebiete in Sachsen
- Flutkatastrophen
- Materialblatt 2
- Flutkatastrophe 2002 Sachsen (Aufgaben )
- Lösungen Flutkatastrophe 2002 in Sachsen
- Flutkatastrophe (Linkliste)
- El desafío de sentirse uno más
- El exilio contado por ustedes
- Actividades antes de leer
- Actividades para la comprensión del texto
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