Hildebrands Heimkehr
Autor: Helga Korodi, 2011 0 Autorenpunkte Fach: Schulprojekte / Schulfeste
Weitere Materialien zu: Recherche, Lernort Fulda, Schulprojekte / Schulfeste, Fachunabhängig
Dies ist ein automatischer Text-Extrakt aus dem Downloadbaren Material.
Bitte aktivieren Sie Flash für eine Orndungsgemäße Darstellung!
Hildebrands Heimkehr Legenden und Fakten zum Thema der Geschichte Ein abschreibender Mönch macht Pause Hildebrands Heimkehr Konze Samstag 30. Oktober 2010 THEMA AM WOCHENENDE Hildebrands Heimkehr ZWISCHENBILANZ beim Forschungsprojekt zur Bibliotheca Fuldensis Von Hermann Joseph Konze Bei einem wissenschaftlichen Werk von großer Bedeutung das im Stillen geschieht und viel Mühe erfordert soll nun öffentlich Zwischenbilanz gezogen werden Zwischenbilanz denn das Projekt wird fortgeführt die Bibliotheca Fuldensis. In der Sparkasse Fulda am Buttermarkt wird am 4. November dazu eine Ausstellung eröffnet. Das Institut Bibliotheca Fuldensis ein Forschungsprojekt an der Theologischen Fakultät Fulda rekonstruiert und dokumentiert die auf Bonifatius zurückgehende Bibliothek des Klosters Fulda einer der bedeutendsten nördlich der Alpen im 8. und 9. Jahrhundert. Rückblick und Ausschau hielten bei einem Gespräch der Rektor Monsignore Professor Dr. Christoph Gregor Müller die Historikerin Dr. Regina Pütz die sich um die wissenschaftliche Arbeit verdient gemacht hat und Anett Matl Kuratorin der Ausstellung. Die Suche nach Schätzen Die Schätze von damals gingen in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verloren 1630 hatten die Schweden Fulda erobert zwei Jahre später ging die Herrschaft an die Landgrafen von Hessen über. So kam die gesamte Bibliothek nach Kassel Handschriften wurden verkauft zum Beispiel nach London Paris Kopenhagen wurden zweitverwendet oder vernichtet. Der Fuldaer Professor Dr. Gangolf Schrimpf hatte nun 1981 die Idee die etwa 200 erhaltenen weltweit zerstreuten Handschriften und Fragmente zurückzuholen in Form fotografischer Aufnahmen um sie wissenschaftlich auswerten zu können und der Forschung zur Verfügung zu stellen. Originale liegen unter anderem in Kassel Basel Marburg im Vatikan. Eventuell kamen einige Exemplare dorthin nachdem Königin Christine von Schweden 1626 bis 1689 auf den Thron verzichtet hatte um katholisch zu werden und dann bis zu ihrem Tod in Rom lebte. Schrimpf gründete mit einigen Studenten einen Arbeitskreis der inzwischen zu einem selbstständigen Institut geworden ist das der Professor für lateinische Philosophie des Mittelalters an der Ludwigs Maximilians Universität München Dr. Marc Aeilko Aris leitet. Aris war Student Schrimpfs und fühlte sich nach dessen plötzlichem Tod 2001 verpflichtet das Vermächtnis seines Lehrers weiterzuführen. Finanziell und ideell unterstützt wird es vom Förderkreis der Theologischen Fakultät ferner von der Diözese der Fakultät und zahlreichen Einzelspendern. brigens sind wie Müller betonte im nach wie vor bestehenden Arbeitskreis neue Mitglieder sehr willkommen ebenfalls im Förderkreis. Grundlage bildet bei allem die Frage welche Schriften durch zuverlässige Kriterien der Klosterbibliothek zuzuordnen sind. Der kleine Teil der Bibliothek der sich bis heute erhalten hat entging auf verschiedene Weise der Zerstörung Isidor von Sevillas De natura rerum 8. 9. Jahrhundert gehört zu den Fuldaer Schätzen. als nicht zurückgegebene Leihgaben an anderen Orten durch Verkauf oder zweckentfremdet als Akteneinband. Dadurch wird die Geschichte der Klosterbibliothek von ihrer Gründung durch die angelsächsischen Missionare dokumentiert über die Blütezeit unter Abt Rabanus Maurus in der das Kloster Fulda eines der führenden Bildungsund Wissenschaftszentren im Reich der Karolinger wurde bis hin zur Nutzung durch die Humanisten in der frühen Neuzeit. Nach Angaben von Pütz sind 70 Handschriften als Volltext jeder Seite mit einem originalgetreuen Foto in guter Qualität vorhanden dazu 140 Handschriftenfragmente jeweils als Mikrofilm. Sie werden national wie international wissenschaftlich genutzt. Und auch Laien interessieren sich dafür. Häufig kommen Gruppen nicht nur aus dem Fuldaer Land oder Deutschland und lassen sich informieren. Dabei können Frauen erfahren was und wie in jenen fernen Tagen gekocht wurde nicht so sehr im Sinne eines Gourmets sondern mehr nach medizinischen Gesichtspunkten. Oder ein Kalender ist zu besichtigen der nicht allein fromme Feste datiert sondern auch die Zeit zur Aussaat. Die Handschriften enthalten die Bibel in gutem Text die Kirchenväter wie Hieronymus Schulbücher für die Ausbildung der Mönche in Rhetorik und Grammatik die Mönchsregeln von Papst Gregor dem Großen Klassiker wie Cicero oder Tacitus. Die Ausstellung zeigt was seit 400 Jahren nicht mehr in Fulda zu sehen war auch Werke der Fuldaer Schreibschule und Buchmalerei wie De laudibus sanctae crucis von Rabanus Maurus oder die Passio Kiliani Passio Margaretae zudem die schriftliche Form althochdeutscher Texte wie das Hildebrandslied. Außerdem lässt sich die Entwicklung der verschiedenen Schriftarten des Klosters nachvollziehen. Gleichzeitig erscheint in der Reihe Dokumentationen zur Fuldaer Stadtgeschichte ein Band über ausgewählte Handschriften aus der Bibliothek des Klosters Fulda mit 50 erklärten Beispielen. Foto Repro privat SERVICE Bibliotheca Fuldensis Ausstellung zu einem Forschungsprojekt an der Theologischen Fakultät Fulda. Ort Sparkasse Fulda Buttermarkt 2 6. Dauer 4. November bis 3. Dezember. Eröffnung Donnerstag 4. November 19 Uhr. Referent Prof. Dr. MarcAeilko Aris München Leiter des Instituts Bibliotheca Fuldaensis . Dr. Gangolf Schrimpf H. Korodi Recherche Lernort Fulda Schulprojekte Schulfeste Fachunabhängig
Bitte aktivieren Sie Flash für eine Orndungsgemäße Darstellung!
Hildebrands Heimkehr Legenden und Fakten zum Thema der Geschichte Ein abschreibender Mönch macht Pause Hildebrands Heimkehr Konze Samstag 30. Oktober 2010 THEMA AM WOCHENENDE Hildebrands Heimkehr ZWISCHENBILANZ beim Forschungsprojekt zur Bibliotheca Fuldensis Von Hermann Joseph Konze Bei einem wissenschaftlichen Werk von großer Bedeutung das im Stillen geschieht und viel Mühe erfordert soll nun öffentlich Zwischenbilanz gezogen werden Zwischenbilanz denn das Projekt wird fortgeführt die Bibliotheca Fuldensis. In der Sparkasse Fulda am Buttermarkt wird am 4. November dazu eine Ausstellung eröffnet. Das Institut Bibliotheca Fuldensis ein Forschungsprojekt an der Theologischen Fakultät Fulda rekonstruiert und dokumentiert die auf Bonifatius zurückgehende Bibliothek des Klosters Fulda einer der bedeutendsten nördlich der Alpen im 8. und 9. Jahrhundert. Rückblick und Ausschau hielten bei einem Gespräch der Rektor Monsignore Professor Dr. Christoph Gregor Müller die Historikerin Dr. Regina Pütz die sich um die wissenschaftliche Arbeit verdient gemacht hat und Anett Matl Kuratorin der Ausstellung. Die Suche nach Schätzen Die Schätze von damals gingen in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verloren 1630 hatten die Schweden Fulda erobert zwei Jahre später ging die Herrschaft an die Landgrafen von Hessen über. So kam die gesamte Bibliothek nach Kassel Handschriften wurden verkauft zum Beispiel nach London Paris Kopenhagen wurden zweitverwendet oder vernichtet. Der Fuldaer Professor Dr. Gangolf Schrimpf hatte nun 1981 die Idee die etwa 200 erhaltenen weltweit zerstreuten Handschriften und Fragmente zurückzuholen in Form fotografischer Aufnahmen um sie wissenschaftlich auswerten zu können und der Forschung zur Verfügung zu stellen. Originale liegen unter anderem in Kassel Basel Marburg im Vatikan. Eventuell kamen einige Exemplare dorthin nachdem Königin Christine von Schweden 1626 bis 1689 auf den Thron verzichtet hatte um katholisch zu werden und dann bis zu ihrem Tod in Rom lebte. Schrimpf gründete mit einigen Studenten einen Arbeitskreis der inzwischen zu einem selbstständigen Institut geworden ist das der Professor für lateinische Philosophie des Mittelalters an der Ludwigs Maximilians Universität München Dr. Marc Aeilko Aris leitet. Aris war Student Schrimpfs und fühlte sich nach dessen plötzlichem Tod 2001 verpflichtet das Vermächtnis seines Lehrers weiterzuführen. Finanziell und ideell unterstützt wird es vom Förderkreis der Theologischen Fakultät ferner von der Diözese der Fakultät und zahlreichen Einzelspendern. brigens sind wie Müller betonte im nach wie vor bestehenden Arbeitskreis neue Mitglieder sehr willkommen ebenfalls im Förderkreis. Grundlage bildet bei allem die Frage welche Schriften durch zuverlässige Kriterien der Klosterbibliothek zuzuordnen sind. Der kleine Teil der Bibliothek der sich bis heute erhalten hat entging auf verschiedene Weise der Zerstörung Isidor von Sevillas De natura rerum 8. 9. Jahrhundert gehört zu den Fuldaer Schätzen. als nicht zurückgegebene Leihgaben an anderen Orten durch Verkauf oder zweckentfremdet als Akteneinband. Dadurch wird die Geschichte der Klosterbibliothek von ihrer Gründung durch die angelsächsischen Missionare dokumentiert über die Blütezeit unter Abt Rabanus Maurus in der das Kloster Fulda eines der führenden Bildungsund Wissenschaftszentren im Reich der Karolinger wurde bis hin zur Nutzung durch die Humanisten in der frühen Neuzeit. Nach Angaben von Pütz sind 70 Handschriften als Volltext jeder Seite mit einem originalgetreuen Foto in guter Qualität vorhanden dazu 140 Handschriftenfragmente jeweils als Mikrofilm. Sie werden national wie international wissenschaftlich genutzt. Und auch Laien interessieren sich dafür. Häufig kommen Gruppen nicht nur aus dem Fuldaer Land oder Deutschland und lassen sich informieren. Dabei können Frauen erfahren was und wie in jenen fernen Tagen gekocht wurde nicht so sehr im Sinne eines Gourmets sondern mehr nach medizinischen Gesichtspunkten. Oder ein Kalender ist zu besichtigen der nicht allein fromme Feste datiert sondern auch die Zeit zur Aussaat. Die Handschriften enthalten die Bibel in gutem Text die Kirchenväter wie Hieronymus Schulbücher für die Ausbildung der Mönche in Rhetorik und Grammatik die Mönchsregeln von Papst Gregor dem Großen Klassiker wie Cicero oder Tacitus. Die Ausstellung zeigt was seit 400 Jahren nicht mehr in Fulda zu sehen war auch Werke der Fuldaer Schreibschule und Buchmalerei wie De laudibus sanctae crucis von Rabanus Maurus oder die Passio Kiliani Passio Margaretae zudem die schriftliche Form althochdeutscher Texte wie das Hildebrandslied. Außerdem lässt sich die Entwicklung der verschiedenen Schriftarten des Klosters nachvollziehen. Gleichzeitig erscheint in der Reihe Dokumentationen zur Fuldaer Stadtgeschichte ein Band über ausgewählte Handschriften aus der Bibliothek des Klosters Fulda mit 50 erklärten Beispielen. Foto Repro privat SERVICE Bibliotheca Fuldensis Ausstellung zu einem Forschungsprojekt an der Theologischen Fakultät Fulda. Ort Sparkasse Fulda Buttermarkt 2 6. Dauer 4. November bis 3. Dezember. Eröffnung Donnerstag 4. November 19 Uhr. Referent Prof. Dr. MarcAeilko Aris München Leiter des Instituts Bibliotheca Fuldaensis . Dr. Gangolf Schrimpf H. Korodi Recherche Lernort Fulda Schulprojekte Schulfeste Fachunabhängig
Information zum Unterrichtsmaterial
| Fach | Nicht Fachbezogen |
|---|---|
| Schulform | Schulformübergreifend |
| Klassenstufen | keiner Klassenstufe zugeordnet |
| Methodik | keiner Methodik zugeordnet |
| Materialtyp | kein Materialtyp angegeben |
| Binnendifferenziert | Nein |
| Bewertung | |
|---|---|
| Seiten | 1 |
| Kommentare | 0 |
| Ansichten | 418 |
| Downloads | 0 |
| Favoriten | 0 |
| Verknüpfungen | 0 |
| Veröffentlicht | 13.06.2011 |
Beschreibung des Unterrichtsmaterials
Legenden und Fakten zum Thema der Geschichte "Ein abschreibender Mönch macht Pause"
Medienmappen
Verknüpfungen
Unterrichtsmaterial kommentieren
Kommentare zum Unterrichtsmaterial
- keine Kommentare vorhanden -

um Kommentare zu schreiben -