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Weihnachten in Italien - Vorlesegeschichte mit Zuhörfragen

Autor: Verlag an der Ruhr, 2011    6 Autorenpunkte Fach: , ,

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Weihnachten in Italien Vorlesegeschichte mit Zuhörfragen Diese stimmungsvolle Kurzgeschichte aus dem Buch Max erforscht Weihnachtsbräuche rund um die Welt gibt einen Einblick in Weihnachtsbräuche Italiens und schult gleichzeitig das verstehende Zuhören. Nutzen Sie diese weihnachtliche Geschichte die Sie den Kindern gemütlich vorlesen können. Im Tagebuchstil trägt Max der Protagonist seine Informationen zusammen. Danach sprechen Sie gemeinsam über das Gehörte Zu dem Text gibt es Verständnisfragen zum verstehenden Zuhören und Diskussionsanregungen. 60869 Max erforscht Weihnachtsbraeuche Weihnachten in Italien Dienstag 22. November Der schöne Schnee ist schon wieder weggeschmolzen. Ich hatte noch gar keine Zeit ein Iglu zu bauen. Echt blöd Hoffentlich schneit es bald wieder. Papa hat sich gefreut weil er jetzt nicht mehr morgens Schnee schippen muss. Als ich heute vom Fußballtraining nach Hause gekommen bin hat Mama erzählt dass Carlo angerufen hat. Carlo war früher in Paulines und meiner Klasse. Bevor ich mich so richtig gut mit Pauline angefreundet habe war Carlo eigentlich mein bester Freund. Wir haben uns beinahe jeden Nachmittag getroffen und Fußball gespielt. Der Carlo ist ein toller Stürmer Er war auch gerne bei uns. Dann haben wir gequatscht und Fußballsticker getauscht. Ich glaube er war auch ein bisschen in Lulu verknallt. Ich hab aber nie verstanden was er an der Kuh findet. Seine Familie ist dann in eine andere Stadt gezogen weil sein Papa da eine bessere Arbeit bekommen hat. Jetzt telefonieren wir noch ab und zu und besucht haben wir uns auch schon 2 mal. Aber es ist nicht mehr so wie früher als wir uns noch jeden Tag gesehen haben. Mama sagt das ist normal. Ich finde es aber schade und bin manchmal ganz schön traurig deswegen. Also habe ich ihn gleich angerufen. Und jetzt kommt s Mir ist eingefallen dass Carlo italienische Eltern hat und ich ihn fragen könnte wie man in Italien Weihnachten feiert. Carlo hat sich richtig ins Zeug gelegt und mir versprochen dass er am Abend seine Nona anruft das ist seine Oma die wohnt in Italien ganz unten am Stiefelabsatz . Nona weiß supergut Bescheid über so Bräuche und besonderes Essen und so. Ich ruf dich dann gleich wieder an und sag dir was sie erzählt hat. Außerdem freut sie sich immer total wenn ich sie anrufe hat Carlo gemeint. Mensch ist das cool Was bin ich doch für ein schlaues Kerlchen dass ich gleich an unser Weihnachtsprojekt gedacht habe. Jetzt muss ich nur noch warten bis Carlo mich zurückruft. 44 Max erforscht Weihnachtsbräuche rund um die Welt Dienstag 22. November spät abends Eben hat Carlo noch mal angerufen. Um halb zehn Ich war schon im Bett. Papa hat sich aufgeregt dass er so spät anruft wo doch am nächsten Tag Schule ist. Aber schließlich ist das wichtig Carlo hat von seiner Nona richtig viel herausgekriegt. Bis er mir das am Telefon alles erzählt hat hat es leider gedauert. Notizen musste ich mir ja auch noch machen. Papa ist noch 3 mal im Flur vorbeigekommen und hat gesagt dass es jetzt aber mal reicht mit dem Telefonieren und dass morgen schließlich auch noch ein Tag ist. Und was eigentlich Carlos Eltern dazu sagen dass ihr Sohn so spät Telefonate führt. Mich hat das nicht weiter gestört weil es so spannend war was Carlo mir gesagt hat. Zum Beispiel habe ich gar nicht gewusst dass in Italien nicht das Christkind oder der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Hier besucht die alte Hexe Befana die Kinder. Hässlich soll sie auch sein. Aber es kommt ja auf die inneren Werte an. Sagt man doch so oder Die Befana kommt in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar dem Dreikönigsfest. Eigentlich sollte sie dem Stern von Bethlehem zur Krippe folgen und zusammen mit Caspar Melchior und Balthasar dem Jesuskind tolle Geschenke bringen. Zuerst wollte sie aber noch die Wohnung putzen da sind die Könige halt schon mal ohne sie los. Als die Befana mit der Putzerei endlich fertig war waren die Könige natürlich längst über alle Berge und der Stern von Bethlehem war erloschen. Da konnte sie den Weg nicht mehr finden. Seither fliegt die Befana mit ihrem Besen von Haus zu Haus und sucht überall nach dem Jesuskind. Weil sie es bis jetzt noch nicht gefunden hat steckt sie eben den normalen Kindern Süßigkeiten und Geschenke in die Strümpfe. Aber Achtung Bösen Kindern wird nur Kohle in den Strumpf gefüllt. Igitt Zum Glück ist das aber keine echte Kohle sondern carbone dolce . Das heißt übersetzt süße Kohle und ist ein Zuckerbrocken den man schwarz gefärbt hat und der wie Kohle aussieht. Manchmal gibt es aber auch Schokolade oder Lakritz. Das ist ja auch schwarz. Weihnachten in Italien 45 Ich male hier mal die Befana hin wie sie Lulu Kohle in die Strümpfe füllt hihi 46 Max erforscht Weihnachtsbräuche rund um die Welt Bevor die Befana auf ihrem Besen herumfliegt gibt es schon 3 mal Geschenke Das erste Mal am 6. Dezember. Den Nikolaus kennen die Kinder hier auch. Er heißt fast gleich nämlich San Nicola . Er legt die Geschenke vor die Kinderzimmertür. Die Kinder sehen ihn nicht weil er nämlich nicht wie bei uns die Familien zu Hause besucht. Also müssen die auch nicht alberne Gedichte aufsagen. Die haben es gut Am 13. Dezember geht es gleich weiter mit Geschenken. Die bringt dieses Mal die Lichterkönigin. Die heißt Santa Lucia und hat wirklich gelebt. Geboren ist sie auf Sizilien das ist eine große italienische Insel. Sie war sehr gut und hat ständig die Armen beschenkt. Noch heute wird am 13. Dezember ein Essen für alle armen Leute gekocht. Es heißt Torrone dei poveri und Carlos Nona wusste sogar wie man das zubereitet. Kichererbsen werden mit Zucker so lange gekocht bis die Masse ganz fest wird. Ob sich die armen Leute darüber freuen Wahrscheinlich hätten die auch lieber eine ordentliche Pizza gehabt Am ersten Weihnachtsfeiertag kommt ganz früh am Morgen das Jesuskind und bringt schon wieder Geschenke. Dieses Mal nicht nur so Kleinigkeiten sondern richtig große Sachen. Dann hat mir Carlo von dem tollen Essen vorgeschwärmt das es an diesem Tag gibt Lammbraten und Aal. Für mich klingt das nicht sehr italienisch. Da finde ich Nudeln mit Tomatensoße besser. Während die Mamas kochen gehen die Papas mit den Kindern in die Kirche. Dann sind die aus dem Weg. Mama kann es auch nicht leiden wenn wir ihr am Heiligen Abend aufgeregt zwischen den Füßen herumspringen. Das macht sie immer ganz kribbelig. Nach dem Essen müssen die Kinder doch noch Gedichte aufsagen. Vor den Erwachsenen. Immerhin machen sie das aber nicht umsonst sie bekommen Geld dafür. Fast jede Familie hat auch eine Krippe daheim. Auf die sind die Italiener besonders stolz. Weil ein italienischer Mönch der Franz von Assisi hieß und toll mit Tieren umgehen konnte als Allererster die Weihnachtsgeschichte mit Krippenfiguren dargestellt hat. Der hat die sozusagen erfunden. Wer einen Olivenbaum im Garten hat fällt ihn und verbrennt das Holz zu Weihnachten im Kamin. In der Stadt geht das ja eher nicht. Was aber alle machen können ist das Weihnachtsbriefschreiben. Und das geht so Weihnachten in Italien 47 Die Kinder schreiben an ihre Eltern einen schönen Brief. Da steht dann zum Beispiel drin dass die Eltern ganz toll sind und die Kinder sie lieb haben. Manchmal schreiben die Kinder aber auch was sie im letzten Jahr nicht so gut fanden. Wichtig ist aber dass es trotzdem nett klingt. Der Brief wird unter der Serviette versteckt und nach dem Essen von den Eltern vorgelesen. Lulu würde wahrscheinlich schreiben dass sie nicht genug Taschengeld für ihre Kriegsbemalung bekommt. Ich habe mit Carlo noch schnell ausgemacht dass wir uns in den Weihnachtsferien treffen und dann musste ich leider auflegen. Weil Papa um halb elf schon zum vierten Mal neben mir stand und gar nicht freundlich aussah. 48 Max erforscht Weihnachtsbräuche rund um die Welt 1. Woher kennen sich Max und Carlo vom Fußballspielen 2. Bis er in eine andere Stadt gezogen ist war Carlo der beste Freund von Max. Warum musste er umziehen Sein Papa hat in einer anderen Stadt eine bessere Arbeit gefund en. 3. Wie oft bekommen die Kinder in Italien Geschenke An welchen Tagen ist das 4 mal am 6.12. 13.12. 25.12. 6.1. 4. Was füllt die Befana bösen Kindern in die Strümpfe 5. Mit wem wollte die Befana das Jesuskind besuchen wenn sie nicht so lange geputzt hätte mit den Heiligen Drei Königen Kohle aber das sind gefärbte Zuckerbrocken carbone dolce 6. Seid ihr auch schon einmal umgezogen Ist eine Freund oder eine Freundin von euch weggezogen. Wie war das für euch 7. In Italien gibt es den Brauch seinen Eltern einen Brief zu schre iben. Darin steht was einem an Mama und Papa besonders gut gefäll t und dass man sie lieb hat. Was würdet ihr euren Eltern schreiben Probiert es doch einmal aus 8. In der Weihnachtszeit wird viel an arme Menschen gedacht. So auch in Italien wo man am 13. Dezember ein großes Essen für arme Leute kocht. Auch gibt es viele Aufforderungen zum Spenden. Könnt ihr euch vorstellen warum das gerade an Weih nachten so ist Sollte man nicht rund ums Jahr helfen Habt ihr eine Idee was man machen könnte Weihnachten in Italien 49 Sie möchten gerne mehr zu diesem Thema lesen Die kompletten Materialien finden Sie in unserem Online Shop. Klicken Sie auf den Link um zur Produktbeschreibung zu gelangen. Verlag an der Ruhr www.verlagruhr.de 60869 Klasse 1 Klasse 2 Klasse 3 Klasse 4 Deutsch Sachunterricht Sonstige Primarstufe Verlag an der Ruhr Weihnachten Vorlesen Advent Italien Tagebuch Kurzgeschichte Diskussionsanregungen Weihnachtsbräuche verstehendes Zuhören Verständnisfragen Vorlesegeschichte Zuhörfragen

Information zum Unterrichtsmaterial

Nutzung
Statistiken
Fächer Deutsch, Sachunterricht, Sonstige
Schulform Primarstufe
Klassenstufe Klasse 1, Klasse 2, Klasse 3, Klasse 4
Methodik keiner Methodik zugeordnet
Materialtyp Arbeitsmaterialien
Binnendifferenziert Nein
Bewertung
Seiten 7
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Veröffentlicht 29.11.2011
Beschreibung des Unterrichtsmaterials
Diese stimmungsvolle Kurzgeschichte aus dem Buch "Max erforscht Weihnachtsbräuche rund um die Welt" gibt einen Einblick in Weihnachtsbräuche Italiens und schult gleichzeitig das verstehende Zuhören. Nutzen Sie diese weihnachtliche Geschichte, die Sie den Kindern gemütlich vorlesen können. Im Tagebuchstil trägt Max, der Protagonist, seine Informationen zusammen. Danach sprechen Sie gemeinsam über das Gehörte: Zu dem Text gibt es Verständnisfragen zum verstehenden Zuhören und Diskussionsanregungen.

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